Burnout-Prävention

Burnout-Prävention

Burnout: Entstehung, Dynamik und Prävention

Burnout bezeichnet einen Zustand tiefer emotionaler, körperlicher und mentaler Erschöpfung, der häufig aus einer länger andauernden Überlastung, hohen Selbstansprüchen und fehlenden Regenerationsmöglichkeiten entsteht. Typisch ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess: Engagement und Leistungsbereitschaft steigen zunächst immer weiter an, während Grenzen, Warnsignale des Körpers und persönliche Bedürfnisse zunehmend übergangen werden. Auf anhaltende Anspannung folgen innere Erschöpfung, Rückzug, Motivationsverlust, Reizbarkeit und das Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden.
Aus fachlicher Sicht spielen mehrere Faktoren zusammen: hohe Arbeitsdichte, Rollenkonflikte, fehlende Wertschätzung, emotionale Dauerbelastung, aber auch Persönlichkeitsmerkmale wie Perfektionismus, Verantwortungsübernahme oder starkes Pflichtgefühl. Unbehandelt kann Burnout sich auf Gesundheit, Beziehungen und Lebensqualität auswirken.

Ziel meiner Burnout-Prävention

Mein Ansatz setzt frühzeitig an und stärkt sowohl Belastungsregulation als auch innere Widerstandskraft (Resilienz). Im Mittelpunkt stehen:

  • Reflexion von Belastungsmustern und individuellen Stressfaktoren
  • Stärkung von Selbstwahrnehmung und gesunden Grenzen
  • Aufbau von Ressourcen (Regeneration, Schlaf, Erholung, Energiehaushalt)
  • Achtsame Stress- und Emotionsregulation
    realistische Ziel- und Erwartungsklärung
  • Stärkung von Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit

Je nach Bedarf arbeite ich methodisch u. a. mit psychoedukativen Elementen, ressourcenorientierten Gesprächs- und Reflexionsprozessen, Entspannungs und Regenerationstechniken sowie Übungen aus Resilienz-, Achtsamkeits- und Stressmanagement-Programmen.

Der Prozess ist klar strukturiert, lösungsorientiert und praxisnah- mit Fokus auf nachhaltige Veränderungen im Alltag.

Für wen ist Burnout-Prävention sinnvoll?

  • bei Erschöpfung oder innerem Druck
  • wenn Arbeit, Familie oder Verantwortung dauerhaft belasten, Gereiztheit oder Konzentrationsmüdigkeit
  • wenn Grenzen schwer wahrgenommen oder eingehalten werden,
  • zur Gesundheitsförderung bei hoher beruflicher Verantwortung
  • Bei bereits stark ausgeprägten Symptomen oder Hinweis auf depressive Erkrankung erfolgt immer eine Abklärung und Weiterempfehlung an ärztliche oder psychotherapeutische Fachstellen. Prävention ersetzt keine Therapie, kann sie jedoch sinnvoll ergänzen.
  • Ziel ist nicht „mehr leisten“ – sondern gesünder leben, klarer priorisieren und innere Stabilität zurückgewinnen.