Hypnose-Coach in Oberhausen


Willkommen beim Hypnose-Coaching in Oberhausen,
in sicheren Händen bei Ihrem zertifizierten Hypnose Coach!

Für wen ist Hypnose Coaching geeignet?

Hypnose-Coaching richtet sich an Menschen, die ihre persönliche Entwicklung aktiv gestalten und Veränderungsprozesse bewusst angehen möchten. Die Methode kann in zahlreichen Lebensbereichen unterstützen: egal ob beruflich, privat oder im Hinblick auf gesundheitsfördernde Verhaltensweisen.

Ganz gleich ob Sie in Oberhausen oder in der Umgebung wohnen: Wenn Sie offen für neue Impulse sind und nach wirksamen Wegen suchen sich weiterzuentwickeln, kann ein Hypnose-Coaching eine wertvolle Unterstützung sein.

Was passiert während einer Hypnose? Kommt es zu Kontrollverlust?

Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von Hypnose und befürchten, die Kontrolle zu verlieren oder hilflos zu sein. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Sie bleiben jederzeit Herr (oder Frau) über Ihren Körper und Ihre Gedanken. Sie würden nie etwas machen, was Sie sonst in Ihrem Alltag nicht auch machen würden. Es ist vielmehr ein sehr tiefer Entspannungszustand, ähnlich des Zustandes kurz vor dem Einschlafen oder dem Tagträumen.

Hypnose ist ein Zustand tiefer Entspannung, die Ihnen ermöglicht, Zugang zu Ihren Ressourcen und dem Unterbewusstsein zu erhalten. Dort sind oft unbewusste Gewohnheiten, automatische Abläufe gespeichert. Schon nach einer einzigen Sitzung berichten viele Menschen von positiven Effekten. Sie gewinnen Klarheit und es öffnen sich neue Wege für persönliche Entwicklung und positive Veränderungen.

Was ist der Unterschied zwischen einen Hypnose Coach und einen Hypnosetherapeuten?

Ein Hypnose-Coach begleitet Menschen dabei, ihr persönliches Potenzial zu entfalten und individuelle Ziele zu erreichen. Hypnose wird hierbei als Werkzeug zur persönlichen Weiterentwicklung, Motivation und Leistungssteigerung eingesetzt.

Im Unterschied dazu nutzt ein Hypnosetherapeut- beispielsweise ein Heilpraktiker für Psychotherapie oder ein psychologischer Therapeut- Hypnose zur Behandlung psychischer Störungen oder krankheitswertiger Beschwerden. Während im therapeutischen Kontext Heilung oder Linderung im Mittelpunkt stehen, fokussiert der Hypnose-Coach ausschließlich auf nicht-therapeutische, sondern auf gesundheitsfördernde und entwicklungsorientierte Prozesse.

Wie läuft eine Hypnose-Session im Coaching ab?

Jede Hypnose- Session ist eine ganz individuelle Erfahrung. In meinem Coaching begleite ich Sie einfühlsam und professionell dabei, innere Ruhe, Klarheit und positive Veränderungen zu fördern. Wenn Sie bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen, unterstütze ich Sie gerne auf Ihrem Weg!

Das Hypnose-Coaching ist nicht medizinisch und dient der persönlichen Entwicklung, dabei werden weder Krankheiten diagnostiziert, noch behandelt.

1.Vorgespräch & Zielklärung
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Gespräch. Dabei lernen wir uns kennen, klären Ihr Anliegen und formulieren gemeinsam ein Ziel für die Sitzung. Vielleicht möchten Sie eine Veränderung in einem bestimmten Lebensbereich anstoßen, oder mehr Gelassenheit finden. In dieser Phase beantworte ich Ihre Fragen und erkläre Ihnen den Ablauf der Hypnose. Während der gesamten Sitzung behalten Sie jederzeit die Kontrolle und bleiben bei vollem Bewusstsein.

2. Sanfte Einleitung in die Trance
Wenn Sie sich bereit fühlen, leite ich Sie Schritt für Schritt in einen Zustand tiefer Entspannung. Dies geschieht durch ruhige Sprache, Atemübungen oder kleine Fokussierungsübungen. Vorab setzen oder legen Sie sich hin, sie erhalten von mir eine Decke und falls gewünscht ein Kissen. Ihr Geist kommt zur Ruhe, Ihr Körper entspannt sich, und Sie können Zugang zu innere Ressourcen, neue Perspektiven oder hilfreichen Gedanken erhalten. Dieser Zustand ist angenehm, vertraut und vergleichbar mit dem Moment kurz vor dem Einschlafen- gleichzeitig bleiben Sie jederzeit ansprechbar.

3. Arbeit mit inneren Ressourcen
Im Kern der Sitzung geht es darum, Zugang zu inneren Ressourcen zu gewinnen und hilfreiche Veränderungen anzustoßen. Dabei arbeite ich mit positiven Suggestionen, inneren Bildern und lösungsorientierten Impulsen. Ziel ist es, förderliche Denk- und Verhaltensmuster zu stärken, innere Ressourcen zu aktivieren und Klarheit für die nächsten Schritte in Ihrem Alltag zu schaffen. Während der Sitzung nehmen Sie nur das auf, was für Sie passend und stimmig erscheint.

4. Nachgespräch & Integration
Nach der Hypnose führe ich Sie behutsam zurück in den Wachzustand. Viele Klient:innen berichten anschließend von einem Gefühl tiefer Ruhe, neuer Energie und innerer Klarheit. Im Nachgespräch reflektieren wir gemeinsam Ihre Erfahrungen und Eindrücke. Ich gebe Ihnen praktische Impulse, wie Sie die angestoßenen Veränderungen im Alltag festigen und vertiefen können. Je nach Anliegen kann bereits eine einzelne Sitzung viel bewirken; bei manchen Themen empfiehlt sich eine kurze Begleitstrecke


Folgende Themenbereiche eignen sich für die Hypnose:

  • Stressbewältigung und Stressprävention
  • Förderung von Resilienz und Regeneration
  • Konzentrationsteigerung
  • Stärkung von Selbstbewusstsein und Durchsetzungsstärke
  • Entwicklung von innerer Ruhe und Gelassenheit
  • Aufbau/Steigerung von Selbstvertrauen
  • Persönliche Ziele klar definieren und realisieren
  • Freie und sicher sprechen (z.B. bei Präsentationen)
  • Motivation für Projekte, Sport fördern
  • Positives Denken fördern und stärken
  • Aufbau von neuer, hilfreicher Routinen
  • Mentale Vorbereitung auf Herausforderungen

Wissenschaftliche Grundlagen und Anerkennung der Hypnose

Bei Hypnose wird oft an eine Art Show Hypnose -wie man sie ab und an im Fernsehen sieht – gedacht. Sie ist auch kein esoterisches Konzept, sondern eine wissenschaftlich untersuchte, anerkannte Methode mit fundierter neurobiologischer Grundlage. Ihre Wirksamkeit ist in einer Vielzahl von empirischen Studien belegt.

Biologische und neuropsychologische Basis
Bildgebende Verfahren zeigen, dass während einer hypnotischen Trance bestimmte Gehirnareale- etwa solche, die für Aufmerksamkeit, bildliche Vorstellung, Selbstwahrnehmung und kritisches Denken zuständig sind, in ihrer Aktivität moduliert werden. Dies belegt, dass der hypnotische Zustand sich klar vom normalen Wachbewusstsein und vom Schlaf unterscheidet. 

Evidenz für die Wirksamkeit
Es existieren über 200 empirische Studien, die die Effektivität klinischer Hypnose bei einer Vielzahl von Indikationen untersucht haben, darunter Angst und Belastungsstörungen, Essstörungen, Nikotinabhängigkeit, psychosomatische Beschwerden (z. B. Reizdarm), chronischer Schmerz oder somatoforme Störungen. 

Eine Meta-Analyse, die von Hypnosis Berlin veröffentlicht wurde, fasst 188 kontrollierte Studien mit mehr als 10.000 Patient:innen zusammen. Dabei zeigte sich, dass Hypnose effektiv bei psychosomatischen Beschwerden, chronischen Schmerzen, Allergien sowie Ängsten ist. Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) in Deutschland hat Hypnotherapie bereits 2006 als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren eingestuft. Studien zeigen zudem, dass Hypnose andere Therapieformen (z. B. Verhaltenstherapie) in ihrer Wirkung verstärken kann. 

In medizinischen Kontexten (z. B. Schmerztherapie, chirurgische Eingriffe, Reizdarmsyndrom) belegen Meta-Analysen, dass Hypnose zu weniger Schmerz, kürzerer Erholungsdauer und reduziertem Medikamentenverbrauch führen kann. Auch in psychosomatischen Bereichen, wie bei chronischen Erkrankungen oder in der begleitenden Behandlung somatischer Krankheiten, liegen starke Wirksamkeitsnachweise vor. 

Vielseitige Anwendungsgebiete
Neben den bereits wissenschaftlich gut belegten Indikationen gibt es zahlreiche weitere Bereiche, in denen Hypnose von Praktiker:innen aufgrund ihrer Erfahrung als wirksam eingeschätzt wird, selbst wenn die Forschung hierzu noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Dazu gehören beispielsweise:

  • Schlafstörungen 
  • Unterstützung bei Gewichtsmanagement
  • Begleitung bei psychosomatischen Symptomen wie Allergien oder Hauterkrankungen 
  • Ergänzung in der Schmerztherapie, Geburtshilfe, Zahnmedizin oder Onkologie 

Schlussfolgerung
Hypnose ist keine esoterische Methode, sondern ein wissenschaftlich fundiertes und anerkanntes Verfahren. Sie bietet sowohl evidenzbasierte Anwendungen als auch ein breites Spektrum von weiter entwickelbaren Anwendungsfeldern.

Aktuelle (2023–2025) Studien zur Hypnose

1. Meta-Analyse zu mentalen und somatischen Themen
Rosendahl, Alldredge & Haddenhorst veröffentlichten 2024 eine systematische Übersichtsarbeit (Umbrella-Review) von Meta-Analysen über 20 Jahre. Sie fanden robuste Evidenz für Hypnose bei somatischen Beschwerden (z. B. Schmerzen) und psychischen Problemen. In vielen Bereichen sind mittlere bis große Effekte beobachtet worden. 

2. Hypnose bei klinischen Schmerzen (Adjunctive Nutzung)
Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2024 fasst 70 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 6.078 Teilnehmenden zusammen: Hypnose, zusätzlich zu einer Standardbehandlung, reduziert die Schmerzintensität bei chronischem Schmerz, postoperativem Schmerz und anderen Schmerzzuständen. Der Effekt ist zwar moderat, aber konsistent – Hypnose bietet einen zusätzlichen Nutzen, wenn sie ergänzend eingesetzt wird. 

3. Hypnose bei Angst, Schmerzen & Geburtserfahrung
In einem systematischen Review von 2024 untersuchten Fernández-Gamero et al. die Wirkung von Hypnotherapie auf Angst, Schmerz und das Geburtserlebnis. Dabei zeigte sich, dass Hypnose Geburtsängste mindern und die Schmerzwahrnehmung während der Geburt positiv beeinflussen kann. 

4. Hypnose in der neurokognitiven Rehabilitation
Eine randomisierte kontrollierte Studie (2024) mit Patient:innen nach erworbener Hirnverletzung (z. B. Schlaganfall) verglich eine klassische Hypnose-Intervention mit Achtsamkeit („mindfulness“). Nach acht Sitzungen berichteten die Hypnose-Gruppe signifikant positive Veränderungen in selbst definierten Behandlungszielen – und insbesondere nahm die Schlafdauer ab. Die Studie zeigt, dass Hypnose auch in der neurologischen Rehabilitation Potenzial hat, ist aber noch explorativ. 

5. Wirkung von Hypnose bei psychiatrischen und medizinischen Verfahren
In einem Artikel in BJPsych Advances (2023) berichten Psychiater über die klinische Anwendung von Hypnotherapie. Zum Beispiel reduzierte Hypnose bei Patienten mit Krebs Angst vor medizinischen Eingriffen deutlich (Effektgröße ~ 0,46). Auch bei der Kombination von Hypnose mit kognitiver Verhaltenstherapie (CBT) fanden sich positive Effekte, etwa bei posttraumatischen Belastungsstörungen. 

6. State-of-the-Art in Hypnoseforschung
Der Band 19 (2024) der Zeitschrift Hypnose – ZHH („State of Art and Science 1984–2024“) enthält eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zu Wirkungen und Nebenwirkungen klinischer Hypnose. Laut dieser Publikation zeigen RCTs positive Effekte bei Kindern/Jugendlichen, Schmerztherapie, Vorbereitung medizinischer Eingriffe sowie bei Stress, Angst und Geburt.